Cornelia

Frauen • Marketing & Vertrieb • ortsunabhängiges Business

Gründungscoaching
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online
Wie war dein Weg vor dem Coaching, welchen Beruf oder welche Ausbildung hattest du davor?
Verschiedene Ausbildungen, Marketing Kommunikation, Studium, Ausbildung im Bereich Copywriting, Ihk Trainerin mit Zertifikat, Coaching- Ausbildung, Zertifikats Lehrgang zum Gründung Berater, kaufmännische Ausbildung, Industriekauffrau, Erfahrung in verschiedensten Bereichen mit Schwerpunkt Marketing und BusinessAufbau
Was hat dich dazu gebracht, Coach zu werden?
Den größten Teil meiner Berufstätigkeit war ich bereits im Bereich Beratung/ Coaching tätig, aus der Einzelberatung von Unternehmer*innen im Bereich Marketing, Positionierung und Businessaufbau ist der Schwerpunkt im Bereich Coaching von Gründern entstanden.
Wie würdest du deine Arbeitsweise in ein, zwei Sätzen beschreiben?
Ich arbeite nicht mit 08/15-Modulen, die die Gründer*innen durcharbeiten müssen. Stattdessen bearbeiten wir individuell die Themen, die meine Gründer*innen wirklich brauchen – auf Wunsch mit Schwerpunkt Marketing. Mir ist es besonders wichtig, zukünftige Unternehmer*innen zu befähigen, die Herausforderungen der Selbstständigkeit souverän und mit Leichtigkeit zu meistern. Ein essenzieller Teil meiner Begleitung ist der Aufbau eines klaren Bewusstseins für die eigene Marke und den Nutzen, den das eigene Angebot am Markt tatsächlich stiftet. Außerdem helfe ich dabei, ein tiefes Verständnis für die eigene Zielgruppe zu entwickeln.
Was sind deine ein bis drei Schwerpunkte?
Gründung Frauen 50+, Marketing, Dienstleistungen
Für wen ist dein Coaching besonders gut geeignet? Für wen eher nicht?
Meine Coachings sind vor allen für Gründer*innen geeignet, die sich eine individuelle Begleitung und Einschätzung in Sachen Marketing und Vertrieb wünschen. In meinem Coaching geht es auch um Zahlen Daten und Fakten (das ist wichtig, um eine valide Finanzplanung aufzubauen), aber darüber hinaus geht es bei mir sehr viel um Zielgruppen-Verständnis, Unternehmer-Mindset und Vertriebsaufbau.
Welche Methoden setzt du ein und warum genau diese?
In meinen Coachings setze ich auf ein Set erprobter Werkzeuge, die sich in der Gründungsberatung bewährt haben – nicht als Selbstzweck, sondern weil sie echten Erkenntnisgewinn bringen. Mit dem Business Model Canvas arbeite ich das Geschäftsmodell strukturiert und übersichtlich heraus, sodass Zusammenhänge sichtbar werden, die sonst leicht übersehen werden. Eine SWOT-Analyse hilft dabei, Stärken und Schwächen ebenso wie Chancen und Risiken realistisch einzuordnen – als Grundlage für fundierte Entscheidungen.
Um die Zielgruppe wirklich zu verstehen, arbeite ich mit Personenentwicklung (Personas): So entsteht ein konkretes Bild davon, wer die Kund*innen sind, was sie brauchen und wie sie erreicht werden können. Ergänzt wird das durch verschiedene Marktpotenzialmodelle und Wettbewerbsanalysen, mit denen ich Marktchancen realistisch einschätze und die eigene Positionierung schärfe.
Da eine Gründung nur auf soliden Zahlen tragfähig ist, lege ich zudem großen Wert auf eine fundierte Kalkulation und Finanzplanung – auf Basis bewährter Vorlagen, die eine belastbare und nachvollziehbare Planung ermöglichen.
Der Einsatz dieser Methoden ist für mich kein Selbstzweck: Sie schaffen die Grundlage für die fundierte Businessplanerstellung und für eine Gründungs, die nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis tragfähig ist.
Wie läuft eine typische Coaching-Einheit bei dir ab?
Zu Beginn des Coachings erstelle ich gemeinsam mit meinen Gründer*innen einen individuellen Plan, der die relevanten Themen und den zeitlichen Rahmen festlegt. Jede einzelne Coaching-Session widmet sich anschließend einem konkreten Thema, das gemeinsam bearbeitet wird – Schritt für Schritt und immer angepasst an den aktuellen Stand der Gründung.
So entsteht eine klare Struktur, die trotzdem genug Raum lässt, um flexibel auf individuelle Fragen und Herausforderungen einzugehen.
Worauf können sich deine Coachees konkret freuen?
Wer zu mir ins Coaching kommt, darf sich auf eine Begleitung freuen, die wirklich auf die eigene Situation eingeht – ohne Schema F und ohne Standardlösungen von der Stange. Statt trockener Theorie gibt es praxisnahe Arbeit an echten Fragestellungen, die direkt weiterhilft.
Am Ende des Coachings steht ein rundum stimmiger Businessplan, der nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern auch als solide Grundlage für die eigene Selbstständigkeit trägt. Dazu gehört eine fundierte Finanzplanung, die Sicherheit gibt – und die besten Voraussetzungen dafür schafft, dass der Antrag auf Gründungszuschuss erfolgreich bewilligt wird.
Meine Gründer*innen erleben eine wertschätzende Atmosphäre, in der auch unsichere Fragen und Zweifel Platz haben. Mit jeder Session wächst nicht nur das fachliche Rüstzeug für die Gründung, sondern auch die eigene Klarheit und Sicherheit im Umgang mit den Herausforderungen der Selbstständigkeit. Am Ende steht nicht nur ein tragfähiges Konzept, sondern auch das gute Gefühl, den eigenen Weg souverän gehen zu können.
Gab es in deinem eigenen Werdegang eine berufliche Veränderung, aus der du heute schöpfst?
Schon früh in meiner Berufstätigkeit (als ich noch angestellt gearbeitet habe) habe ich gemerkt, dass mich ein tiefes Bedürfnis nach Freiheit und Selbstbestimmung antreibt. Genau daraus ist die Erkenntnis entstanden, dass die Selbstständigkeit für mich der beste Weg ist, um eine echte Work-Life-Balance zu erreichen – die Freiheit, meinen Alltag und meine Arbeit nach meinen eigenen Vorstellungen zu gestalten.
Diese Erfahrung ist es, die mich bis heute prägt, dafür gesorgt hat, dass ich mich vor 17 Jahren mit voller Überzeugung und hoher Motivation selbstständig gemacht habe und die ich auch in meine Beratung einbringe: Ich weiß aus eigenem Erleben, wie viel Kraft und Zufriedenheit es geben kann, den eigenen Weg selbstbestimmt zu gehen – und genau dabei unterstütze ich meine Gründer*innen.
Was war die größte Hürde, die du selbst genommen hast, und was hat dir dabei geholfen?

Seit siebzehn Jahren bin ich nun schon selbstständig – und diese Zeit war alles andere als geradlinig. Ich habe mehrere unterschiedliche Konzepte entwickelt, mich immer wieder weiterentwickelt und verändert, wenn es nötig war. Stillstand war nie eine Option.

Geprägt hat mich vor allem der Anfang: Ich habe mich in einer Phase der Unsicherheit selbstständig gemacht – alleinerziehend mit einer zweijährigen Tochter, ohne Garantie, dass es funktioniert. Doch durch eine konsequente strategische Ausrichtung und gezielte Vermarktungsaktivitäten habe ich mir Stück für Stück ein tragfähiges Business aufgebaut, das bis heute läuft. Genau diese Erfahrung – aus der Unsicherheit heraus etwas Beständiges zu schaffen – ist es, die ich meinen Gründer*innen mitgeben möchte.

Deine formalen Qualifikationen (Abschluss, Coaching-Ausbildung, Zertifikate)?

Diplom Marketing Kommunikationswirtin, Industriekauffrau IHK, zertifizierte Gründungsberaterin (BQZ), IHK zertifizierte Trainerin, Individualcoach und psychologische Managmenttrainerin (EBWK), Copywriterin (Freedom Writer-Academy)

Wie viele Jahre Erfahrung hast du im Coaching beziehungsweise in deinem vorherigen Berufsfeld?
Ca. 15 Jahre Erfahrung in Coaching und Beratung und insgesamt ca. 25 Jahre Erfahrung im Bereich Marketing
Gibt es einen Satz, den du Interessentinnen gern als Erstes sagen würdest?
Deine Gründung darf sich leicht anfühlen!